Eigentlich brauche ich die neue “Mein Standort”-Funktion von Google Maps gar nicht, denn mein Nokia N95 hat ja GPS on board. Aber trotzdem habe ich mal die Standortsuche mittels GSM-Netz ausprobiert. Und es funktioniert. Wie das alles geht, erklärt das Filmchen recht anschaulich. Gefunden im GoogleWatchBlog. Bisher sollen 85% der Mobiltelefone unterstützt werden, auf dem iPhone soll das Ganze noch nicht funktionieren.
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Interessant daran finde ich, wie die Position von Google berechnet wird. Wie im Video gezeigt wird die Signalstärke und die ID der Funkzelle ausgewertet. Danach, ist anzunehmen, wird über Trilateration bzw. rein über die Signalstärke die ungefähre Entfernung zum Masten angezeigt. Aber halt - woher weiss Google wo die Masten mit den Funkzellen stehen und welche ID diese Zellen haben? Laut einem früheren Artikel, den ich leider gerade nicht finden kann, hat Google mit Hilfe von GPS fähigen Geräten über einen längeren Zeitraum genau diese Daten (Zell-ID und GPS-Position) ausgewertet und aufgezeichnet - danke an alle GPS Benutzer von Google Maps - egal ob ihr es gewusst habt oder nicht, ihr habt Google dabei geholfen die Mastenstandorte zu kartografieren.
Don’t be evil!