Ich habe mich ja schon häufiger gegen Push-Kampagnen ausgesprochen, gerade vor ein paar Tagen erst wieder bei der SMS-Kampagne von Facebook. Auch bei Bluetooth, übrigens eine tolle Technologie, wenn man sie vernünftig einsetzt, habe ich meinen Standpunkt zum Bluespamming schon mehrfach deutlich gemacht.
Versteckten sich bisher die “Macher” solcher Bluespamming-Kampagnen noch hinter Plakaten oder Säulen, so ist es mit dieser Ruhe, die wir erreichen konnten, indem wir einach ein paar Schritte weg machten, vorbei. Es gibt jetzt auch tragbare Bluetooth Sender, die auf Messen zum Einsatz kommen. Auf einer solchen in Wisconsin lief dieser junge Mann mit dem abgebildeten Sender herum und belästigte bespammte aktivierte Messebesucher. Die supertolle Incentivierung waren überraschenderweise Klingeltöne und Wallpaper. Da hat sich auch der Kreativpart der Kampagne richtig in’s Zeug gelegt.
Die Parachute Marketing Group, die dies durchgeführt hat, behauptet sie hätten eine Conversion Rate von 49 Prozent erzielt. Waren das die 49 Prozent, die den Promoter nicht gleich umgehauen haben? Für das was der junge Mann dort gemacht hat, gehört auf jeden Fall einge gehörige Portion Mut.
“After designing and implementing programs at state fairs, festivals and trade shows, we have shown that Hypertag units are a perfect way to activate a brand and educate consumers at the point of sponsorship.” Says Parachute President and CEO, Brett Cutler.
Wenn das ganze so gelaufen ist, dass der Promoter zusätzlich ein Shirt oder ein Schild getragen hat, welches darüber aufklärt, was vorgeht und dann der Radius des Bluetooth Senders noch stark eingeschränkt war, vielleicht auf maximal einen Meter, dann könnte ich mich gerade noch damit anfreunden. Alles andere ist Bluespamming, eine Frechheit und zum Glück in Deutschland so nicht zulässig.
Dies sieht Thomas Sassenberg, Rechtsanwalt in der Frankfurter Sozietät Schalast & Partner und Mitautor eines Whitepaper zum Bluetooth Marketing, welches wir (Thomas, Holger und ich) in den nächsten Wochen veröffentlichen werde, jedenfalls so. In der aktuellen Ausgabe (Oktober 2007) von “Kommunikation & Recht” im Verlag Recht und Wirtschaft hat er gemeinsam mit Dr. Ernst Georg Berger einen Artikel veröffentlicht, der sich mit diesem Sachverhalt beschäftigt. Wer den kompletten Artikel lesen möchte, wende sich bitte direkt an Thomas Sassenberg, entweder per Email thomas.sassenberg[at]Schalast[dot]com oder via Xing.
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kenn ich schon, gab es schon auf der diejährigen 3GSMWorld in Barcelona von Ericsson und CNN für das CNNmobile Portal
da liefen Mädels rum, haben die messebesucher angesprochen und dann den WAPlink auf das CNNportal via BT verschickt