Von Beginn an war das Gemeinschaftsunternehmen NSN von Nokia und Siemens ein Wackelkandidat. Dass wahrscheinlich über 2.000 Arbeitspätze in Deutschland abgebaut werden würden, wurde ja bereits vermeldet. Nun wurden Nägel mit Köpfen gemacht, was ja bekanntlich meist besagte Köpfe kostet wie man bei der FTD lesen konnte: Der Telekommunikationskonzern Nokia Siemens Networks (NSN) baut in Deutschland 2290 Stellen ab. Weltweit sollen 9000 von bisher 60.000 Arbeitsplätzen wegfallen. Wie das finnisch-deutsche Unternehmen am Freitag in München mitteilte, hätten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmervertreter nach intensiven Verhandlungen in dieser Woche auf den Stellenabbau in der Bundesrepublik verständigt. Die Einigung sei ein wichtiger Zwischenschritt für die weiteren Verhandlungen. Die Gespräche über eine konkrete Umsetzung des Stellenabbaus sollten bereits in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Eine rasche Einigung noch vor der Sommerpause werde angestrebt. Das Gemeinschaftsunternehmen des finnischen Handyherstellers Nokia und des Technologiekonzerns Siemens will bis 2010 insgesamt 1,5 Mrd. Euro einsparen und konzernweit bis zu 9000 Jobs abbauen. Zentraleuropa-Chef Hartmut Müller-Leitloff hatte zuletzt bekräftigt, sein Haus wolle den schwedischen Konkurrenten Ericsson als weltweit umsatzstärksten Netzausrüster ablösen.

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