Exklusiv in der Wirtschaftswoche:
T-Mobile-Personalchef Holger Kranzusch hat die Mitarbeiter der Telekom-Mobilfunktochter gewarnt, „im Falle von rechtswidrigen Streikteilnahmen sofort und ohne Ausnahme mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen zu reagieren“.
Das geht aus einer internen Mail hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Darin heißt es weiter: „Die arbeitsrechtlichen Maßnahmen können bis zu einer sofortigen außerordentlichen Kündigung des Arbeitsverhältnisses reichen.“T-Mobile behalte sich zudem Schadensersatzklagen vor. „Neben den Verlust des Arbeitsverhältnisses kann also noch eine erhebliche finanzielle Forderung treten“, so der Wortlaut des Schreibens.
T-Mobile-Chef Hamid Akhavan will offenbar mit allen Mitteln verhindern, dass der eskalierte Tarifkonflikt um die Auslagerung von 50.000 Service-Mitarbeitern der Deutschen Telekom auf seinen Bereich übergreift. Er verweist auf den für T-Mobile im Juni 2006 geschlossenen Tarifvertrag, der bis 2009 läuft. Die Vereinbarung gilt als Modell für eine neue Servicegesellschaft.
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