Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse in der Europäischen Union hat zum ersten Mal die Zahl der Bürger überschritten. Das erklärte die EU-Kommission in einem Bericht über den europäischen Telekommunikationsmarkt. der Bericht stellt außerdem fest, dass trotz erheblicher Anstrengungen noch viel zu tun sei, um einen gemeinsamen Markt über alle 27 Mitgliedsstaaten zu schaffen. Laut EU-Kommission beträgt die Handyquote in Europa nun 103 Prozent, eine erhebliche Steigerung gegenüber 95 Prozent im Jahr 2005.
Die Durchdringung ist dabei jedoch von Land zu Land unterschiedlich: Ganz vorne liegt Luxemburg mit 171 Prozent Handy-Penetration, gefolgt von Italien mit 134 sowie Litauen mit 133 Prozent. Schlusslicht in der Statistik ist Frankreich mit nur 82 Prozent, gleich davor liegen Malta (83 Prozent) sowie die Slowakei mit 86 Prozent. Deutschland liegt im Mittelfeld, doch bereits über 100 Prozent. Das bedeutet: Auch hierzulande gibt es inzwischen mehr Handys als Einwohner. Quelle: inside-handy
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