Das World Economic Forum hat seinen aktuellen Bericht “The Global Information Technology Report 2006-2007″ heraus gegeben.

The Report uses the Networked Readiness Index (NRI) to measure the degree of preparation of a nation or community to participate in and benefit from ICT developments. The NRI is composed of three component indexes which assess:
- environment for ICT offered by a country or community
- readiness of the community’s key stakeholders (individuals, business and governments)
- usage of ICT among these stakeholders.

Platz 1 dieses Rankings belegt überraschend Dänemark, gefolgt von Schweden, Singapur und Finnland. Deutschland verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr vom 17. auf den 16. Rang. Gründe für das schlechte Abschneiden laut Spiegel: Deutschland verbesserte sich auf Rang 16. Das klingt mieser, als es ist: Im Ranking der WEF liegen die ersten 25 Plätze recht nah beieinander. Was Deutschland daran hindert zur Spitzengruppe aufzuschließen, ist dabei kaum überraschend: Natürlich sind es bürokratische Hindernisse, auch und gerade in Bezug auf den Arbeitsmarkt.
Die US-Amerikaner sind schockiert, denn sie fielen vom ersten auf den siebten Platz. Der Spiegel hierzu: Der fällt allerdings weniger heftig aus, wenn man sich die Begründungen der Platzierungen ansieht. Das WEF schaut nicht ausschließlich auf die Marktgegebenheiten. In das Ranking fließen auch Infrastrukturdaten, Bildungsmöglichkeiten und Ausbildungswesen sowie politische Rahmenbedingungen ein.

Und gerade die haben sich nach Meinung des WEF in den USA zuletzt so sehr verschlechtert, dass es abwärts ging für die - aus ökonomischer Sicht - Tech-Nation Nummer 1. Vom gleichen Effekt profitierte Dänemark, wo vor allem die politischen Rahmenbedingungen für die Innovationsförderung zur Verbesserung des Rankings führten.
Auf den Seiten des WEF kann man nicht nur den gesamten Report herunterladen, sondern auch Video-Kommentare der Autoren zu den Ergebnissen anschauen.

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