In Belgien versuchen sich mal wieder Mobilfunkanbieter am Mobile Payment. Da sag ich doch "toi, toi, toi". Mit von der Partie ist noch der Zahlungsverkehrsanbieter Banksys. Hier gibt es deren Pressemeldung. Immerhin sind hier die belgischen Banken dabei. Aber an einen Erfolg glaube ich auch bei diesem System nicht, lasse mich aber sehr gern vom Gegenteil überzeugen.

Eric Zeman von InformationWeek hat auch einige Gründe, warum das nix wird.
The idea may sound cool in concept, but according to some time trials, the transactions take 18 seconds or longer. Personally, I can’t see it moving even that quickly. As a tool that’s meant to replace cash, there’s no real time-savings here. And compared with the 500 milliseconds it takes to complete an NFC-based transaction, 18 seconds is an eternity.

The one thing I’ll say for the trial is that it actually brings all the pieces — banks, network operators, and retailers — together at once. The trial isn’t limited to one carrier or one bank, meaning it’s more widely available and has a higher probability for success.

Die belgischen Mobilfunkanbieter "Proximus", "Mobistar" und "Base" stellten gestern ein neues System vor, bei dem Handynutzer ihre Rechnungen zukünftig mittels einer SMS und die Eingabe eines Geheimcodes bezahlen kann. Die angewiesene Rechnungssumme wird dann vom Bankkonto des jeweiligen Kunden abgebucht. Für Kleinstbeträge (unter sechs Euro) lohnt sich das System allerdings nicht. Wie es heißt, werden pro Transaktion 25 Cent vom Kunden und 49 Cent vom Rechnungssteller fällig.

Kunden, die dieses System nutzen möchten, brauchen eine belgische Bankverbindung (Girokonto) sowie eine spezielle Handy-Karte, auf der ein spezielles Sicherungssystem integriert ist. Von den Mobilfunkanbietern wird dieses System als "Weltneuheit" angepriesen. Zwar gibt es bereits Systeme, die Zahlungen mittels SMS veranlassen können, doch diese seien wesentlich unsicherer als das nun präsentierte System.

Die Provider wollen dieses System etwa Mitte Mai 2007 als Pilotprojekt starten. Wenn die Testphase erfolgreich abgeschlossen und das System von den Kunden gut angenommen wird, will man diesen Dienst auch in andere Länder, wie beispielsweise Frankreich, Großbritannien oder Italien in Lizenz weiter vermarkten. Quelle: dsltarife

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