Mini nutzt in den USA für eine interaktive Kampagne RFID-Chips, um Displays in New York, Miami, Chicago und San Francisco zu “talking billboards” zu machen. Für diese Kampagne Motorby wurden 4.500 bis 150.000 Mini-Besitzer angeschrieben. Diejenigen, die mitmachen wollten, erhielten einen Schlüsselanhänger mit dem notwendigen RFID-Chip. Fahren sie nun (hoffentlich mit ihrem Mini) an den Displays in der Stadt vorbei, so begrüßt sie das Plakat mit individuellen Sprüchen, die die Fahrer vorher selbst festlegen konnten.

Laut Aussage von Mini sind in den Schlüsselanhängern keine persönlichen Daten gespeichert. Doch hoffentlich machen sich hier nicht Hacker mal einen Spaß und kompromitieren die Fahrer mit nicht ganz so feinen Sprüchen.
Ein Problem, welches ich sehe, ist die Tatsache, dass solche Displays natürlich nicht nur den Mini-Fahrer ablenken sondern auch alle anderen, die schnell noch versuchen, den Text zu lesen. Gut, Mini wird, wenn es kracht sicherlich eine hohe Aufmerksamkeit geniessen. Aber ob DAS dann so gewollt war?
Mehr zu Motorby in der New York Times. Von dort stammt auch das Bild.
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