Ein gesamteuropäisches Konsortium soll mit Mitteln der EU-Kommission Anwendungen für Near Field Communication (NFC) entwickeln.
Die Vereinigung setzt sich aus Unternehmen, Universitäten und Anwendergruppen zusammen. Das StoLPaN-Projekt (Store Logistics and Payment with NFC) erhält im Rahmen des Programms ‘Information Society Technologies’ finanzielle Mittel für die Entwicklung von Anwendungen für NFC-Anwendungen in Mobilgeräten von der EU-Kommission.
Im Vordergrund steht dabei der Aufbau von offenen Architekturen sowie kommerziellen wie technischen Rahmenbedingungen für NFC-fähige Dienste auf Handys und Smartphones. Diese Rahmenbedingungen sollen den Einsatz dieser Anwendungen unabhängig vom Dienst und vom Geräte-Typ ermöglichen.
Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel bargeldloses Bezahlen oder elektronische Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr. Für solche Dienste sind jedoch bestimmte Bedingungen Voraussetzung. Im Rahmen des StoLPaN-Projektes sollen daher verschiedene Fallstudien durchgeführt und europaweit getestet werden.
Die Mitglieder des Konsortiums, zu denen unter anderem Motorola, NXP, Bull Deloitte, Sun, T-Systems, verschiedene Universitäten und Finanzinstute sowie Beratungshäuser zählen, sollen dann die Spezifikationen von NFC-fähigen Anwendungen auf Umsetzbarkeit und Sicherheit hin testen.
“Wir wollen eine Infrastruktur schaffen, die es jedem NFC-Nutzer erlaubt, jeden gewünschten NFC-Dienst zu nutzen”, erklärt Marc de Jong, Executiv Vice President und General Manager bei NXP Semiconductors. “Der erfolgreiche Abschluss des StoLPaN-Projektes ermöglicht Konsumenten einen wirklich mobilen Lebensstil und schafft einen echten Mehrwert für die gesamte Kette aus Handyherstellern, Netzbetreibern und Finanzdienstleistern bis hin zum Einzelhändler.” Quelle: silicon.de
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