myspace.gifDer größte US-Mobilfunkbetreiber Cingular hat gemeinsam mit dem Portal MySpace ein neues Angebot angekündigt. Demnach haben die 58,7 Millionen US-Kunden von Cingular, einem Joint Venture zwischen AT&T und BellSouth, über ihr Handy Zugang zu MySpace-Inhalten. Das Angebot soll die Nutzung von mobilen Multimedia-Services, wie MMS oder Internetnutzung, ankurbeln, berichtet das Wall Street Journal. MySpace liegt mit diesem Schritt voll im Trend, Online-Inhalte mobil zugänglich zu machen.

Das zweitgrößte Social-Networking-Portal, Facebook, ist für Kunden der Anbieter Cingular, Verizon und Sprint bereits seit dem Frühjahr dieses Jahres verfügbar. Dennoch ist Amit Kapur, stellvertretender Leiter für Business Development bei MySpace, überzeugt, dass dieses Angebot alle anderen bisher existierenden übertreffen werde. Cingular-Kunden können mit dem MySpace-Mobile-Angebot, das monatlich 2,99 Dollar kostet, Fotos, Blogs und Kommentare auf ihren MySpace-Seiten posten sowie E-Mails über ihr Handy senden und empfangen.

Der Hong Konger Konzern Hutchison Whampoa bietet über seine Mobilfunkmarke 3 Kunden in Europa die X-Series - ein Angebot für mobiles Breitband, mit dem eine Reihe von Internetanwendungen über eine Flatrate genutzt werden können - seit November dieses Jahres an. Im Rahmen dieses Angebots arbeitet Hutchison mit den wichtigsten Internetplayern zusammen. “eBay, MSN oder Skype am Handy sind die ersten bedeutenden Erfolge im Bereich der Verschmelzung von Internet und Mobilkommunikation”, unterstreicht Berthold Thoma, Chef von Drei Österreich. Das Angebot soll Anfang 2007 nach Österreich kommen. Kooperationen mit Social-Networking-Portalen, wie etwa MySpace, stehen derzeit demnach nicht in Aussicht.

Die Kooperation zwischen Cingular und MySpace, das zum Internetriesen Google gehört, besteht schon seit März dieses Jahres. Im Rahmen des bisherigen Angebotes erhalten Mobilfunkkunden eine SMS-Nachricht, wenn sich etwas auf ihrem MySpace-Konto geändert hat. Laut Cingular wurden bisher über 75 Millionen solcher Alerts versendet. Als nächstes kündigt Kapur an, die Bedienung der Services für die User zu vereinfachen.

Quelle: inside-handy

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