intuitivemedia.GIFINTUITIVE MEDIA RESEARCH SERVICES hat eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass Kinder und Jugendliche zunehmend Klingeltöne und Musik via Bluetooth auf ihren Handys tauschen. 45 Prozent der Befragten, die dies noch nicht tun, würden es aber gern machen. Befragt wurden 1.500 Acht- bis Dreizehnjährige in Großbritannien.

Das Unrechtsbewußtsein bei diesem “Napstern” ist wenig ausgeprägt. Den meisten wissen gar nicht, dass sie etwas Verbotenes tun. Aufgrund der hohen Preise für mobilen Content werden aber auch diejenigen, die es wissen, die Bluetooth-Funktion ihres Mobiltelefons in dieser Form nutzen.

Angesichts der immer leistungsfähiger werdenden Geräte, die immer größere Speichervolumina nicht nur für mp3-Songs bieten, zeigen sich die Inhalteanbieter “besorgt” über die Ergebnisse der Studie. Hart, Mitbegründer von Intuitive Media, sagte: “Music sharing on the internet was identified by the industry as one of the biggest threats they’ve faced in recent years and this research shows that mobile has got the potential to exacerbate those problems.”

Matt Phillips, Communications Manager des BPI, Repräsentant der britischen Musikindustrie, sagte: “The illegal sharing of music is clearly a concern for the record industry. While swapping songs via Bluetooth is a concern for the industry, it hasn’t caused the same problems as illegal p2p filesharing as it’s copying on a one-to-one, rather than one-to-millions basis. Ultimately the way to grow revenues with mobile will be to offer music fans what they want and encourage them to get their music legally.”

Ich hoffe, die MNOs hören das und reissen die Mauern ihrer “walled gardens” endlich ein. Dies wäre für alle Beteiligten ein Gewinn.

Die Studie gibt es hier (PDF).

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