In der FTD zu lesen:
Der Mobilfunkdienstleister Mobilcom bietet ab sofort in zwölf deutschen Großstädten Handy-Fernsehen an. Das Unternehmen nutzt allerdings nicht den mobilen Breitband-Standard UMTS. Der sei in jedem Fall zu teuer.
Zunächst werde es das Handy-TV in zwölf deutschen Großstädten geben, teilte Mobilcom am Montag mit. Dabei kooperiert die Firma mit dem Unternehmen Mobiles Fernsehen Deutschland (MFD), das auch mit Debitel zusammenarbeitet.
Debitel überträgt die Programme genau wie Mobilcom über herkömmliche digitale Rundfunkfrequenzen. Das gilt als kostengünstiger. Zudem soll es bei einer starken Nutzung nicht zu Kapazitätsengpässen kommen. Das Angebot umfasst derzeit vier Programme: Die Comedy-Formate von Pro Sieben und Sat 1, ein von MTV zusammengestellter Musikkanal, das volle Programm des Nachrichtensenders N24 sowie das ZDF. MFD verhandelt den Angaben zufolge derzeit mit weiteren Sendern über die Einspeisung ihrer Programme.
MFD hatte die bundesweite Sendelizenz für den DMB-Standard erhalten. Dieser konkurriert mit dem DVB-H-Standard, der von den vier deutschen Mobilfunknetzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 derzeit getestet wird. Für DVB-H stehen allerdings noch nicht bundesweit Sendefrequenzen zur Verfügung.
Portel nennt auch die Städte:
Mobilcom bietet mobiles Fernsehen zunächst in zwölf Großstädten - Berlin, Dortmund, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart - an.
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