Ab sofort können Außenwerbekunden in Deutschland auf ein Bluetooth-Netz an den 50 besten CLP Standorten in Berlin zugreifen. Der Marktführer unter den Privatfernsehsendern spielte Vorreiter für die Nutzung eines neuen Medientrends: RTL Television verschickte über Bluetooth so genannte Mobile-Flyer auf die Handys von Berliner Passanten und unterstützte damit seine CLP-Kampagne für die neue Soap “Alles was zählt”.
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RTL Television buchte Bluetooth sowohl im Stadt- als auch im AirportNet. Von erfassten Bluetooth-Schnittstellen luden sich bis zu 18,5% der Nutzer den RTL-Flyer auf ihr Handy. Die Wall AG, Spezialist für digitale Außenwerbung, hatte im November letzten Jahres in einem Test noch ganz andere Zahlen erhalten: Ohne parallel geschaltetes Plakat, das auf den Bluetooth-Download verwies, luden damals 4,67% der Passanten eine Nachricht auf ihr Handy. Mit dem RTL-Plakat wurde diese Quote nun im Durchschnitt um rd. 60 % gesteigert. “Interaktion ist machbar”, freut sich Daniel Wall, Vorstand Marketing und Vertrieb, über die ersten Zahlen. “Der Erfolg liegt klar beim Mediamix: Das City Light Poster erhöht die Akzeptanz für Bluetooth und ist in der Lage, die Downloadquoten stark zu steigern.”

Poster to Mobile bietet dem Werbekunden unmittelbare Kundenansprache ohne Streuverluste. Die Wall AG hat das Sendenetz
bereits als Standardnetz etabliert. “Temporäre Angebote haben wir längst hinter uns gelassen”, so Daniel Wall. Somit stehen die Poster to Mobile Angebote jederzeit zur Verfügung. Dazu rüstete die Wall AG berlinweit 50 Werbeträger mit Bluetooth-Sendern aus, die in einem Senderadius von rd. 15 m Passanten mit mobilen Endgeräten Informationen zukommen lassen. Der Nutzer muss dafür seine Bluetooth-Schnittstelle aktivieren und den Empfang der Nachricht im Vorfeld freigeben. [...]

Quelle Text und Bild: Wall AG


Die Idee ist auf den ersten Blick bestechend. Nur müssen nicht nur die Handys über Bluetooth verfügen, sondern der Dienst muß auch aktiviert sein. Sowohl aus Sicherheitserwägungen zu überlegen als auch aufgrund der Tatsache, daß das aktivierte Bluetooth die Akkulaufzeit des Handys verkürzt. Interessant wären hier, wieviele Passanten insgesamt sich im Aktionszeitraum in der Reichweite eines Senders befanden und wieviele hiervon haben den Dienst akzeptiert und genutzt. Ob solche Daten wohl auch veröffentlicht werden? ;o)

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