Die Bahn macht mobil – das gilt künftig auch für den Verkauf von Tickets im Fernverkehr. Ab 1. September sollen registrierte Nutzer Fahrkarten per Handy erwerben können, bis zu 10 Minuten vor der Abfahrt des Zuges. Die Zahlung erfolgt dabei per Kreditkarte oder Lastschrift. Die Ticketdaten gehen dem Käufer als grafischer Code per MMS zu. Im Zug kann der Schaffner diesen Code auf dem Display des Handys mit einem Lesegerät kontrollieren.

DB handy ticket.JPGPlatzreservierungen und Fahrplanauskünfte waren auch bisher schon mit dem Mobiltelefon möglich. Nun habe die Bahn rund 100.000 Euro investiert, um den mobilen Fahrkartenservice einzurichten. Zu den Erwartungen an die Nutzerzahlen für Tickets per Handy äußerte sich das Unternehmen nicht. Zunächst solle die Akzeptanz des Dienstes beobachtet werden. Interessierte können sich ab dem 1. August online anmelden.

Den Fahrkartenumsatz im Online-Verkauf will die Bahn konsequent weiter ausbauen. Derzeit liegt der Anteil der Tickets, die über das Internet vertrieben werden, bei 10 Prozent und damit nur einen Punkt über dem Vorjahr. 2005 hatte der bundeseigene Konzern die Online-Umsätze mit Fahrkarten auf knapp 430 Millionen Euro steigern können. Für das laufende Jahr sind 600 Millionen Euro angepeilt.

Die Handytickets können für Fahrten ab 50 Kilometer geordert werden. Ausgeschlossen bleiben Sonderaktionen, wie auch die Sparpreise 25 und 50 respektive Fahrkarten im Geltungsbereich von Verkehrsverbünden.

Quelle: heise


Ich hoffe, in den kommenden Tagen hier noch weitere Informationen liefern zu können. Denn sollte diese Lösung Auswirkungen auf alle derzeit in Deutschland laufenden Mobile Ticketing Aktivitäten haben, dann wird es jetzt in diesem Marktsegement spannend.

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